Der Beauceron ist kein Anfängerhund.
Durch seinen Ursprung als Arbeitshund erklärt sich sein Hang zur
Selbstständigkeit, was leicht als Dickköpfigkeit missverstanden werden kann.
Bei der Erziehung braucht sein Halter daher viel Hundeverstand, Konsequenz
und Einfühlungsvermögen. Eine „harte Hand“ verträgt er nicht. Wird er als
Familienhund gehalten, ist zu beachten, dass er seinen Hütetrieb dann eben
auf die Familie anwendet. Wie alle Arbeitshunde, braucht er unbedingt viel
Beschäftigung, wie zum Beispiel alle Arten von Hundesport. Der Beauceron
läuft als Hütehund am Tag zwischen 40 und 100km und er kann diese Distanz
auch neben einem Fahrrad zurücklegen. Keinesfalls sollten diese Tiere in
Stadtwohnungen gehalten werden.
Berger de Beauce sind sehr intelligente Hunde und sie hängen in Treue an
ihrem Herrn. Es gefällt dem Beauceron, Aufgaben für seine Bezugsperson zu
erledigen. Vorausgesetzt wird hierbei allerdings, dass der Hund den Herren
als Rudelführer anerkennt, denn er neigt zur Dominanz. Beaucerons verhalten
sich gegenüber unbekannten Menschen misstrauisch und zurückhaltend, sie
neigen nicht dazu mit jedem Freundschaft zu schließen.
Der Beauceron ist ein größerer (bis 70 cm) Gebrauchshund, der etwa dem
Dobermann ähnelt. Als besonderes Merkmal hat der Beauceron doppelte
Afterkrallen. Das Haar ist kräftig, kurz, dick, festanliegend, 3–4 cm lang
in Schwarz mit lohfarbenen Brand oder blau gefleckt mit lohfarbenen
Abzeichen: grau, schwarz und brand. Die Ohren sind halbstehend oder hängend,
sie sollten nicht am Kopf anliegen.
Quelle: Wikipedia